Stückeläckerweg 2a, 69168 Wiesloch
TEL 06222 - 30 464 - 0
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Mit Knochenaufbau mehr Halt für Zahnimplantate

Ist ein Zahn verloren gegangen, sind Zahnimplantate oftmals eine ideale Lösung. Denn die künstlichen Zahnwurzeln kommen den natürlichen Zähnen am nächsten, da sie in den Kiefer eingesetzt werden und dem Patienten seine Lebensqualität beim Essen, Sprechen und Kauen zurückgeben. Das Implantat muss fest mit dem Kieferknochen verwachsen, um den späteren Zahnersatz wie Krone, Brücke oder eine andere prothetische Lösung, stabil darauf befestigen zu können. Dafür muss ein solides Knochenfundament im Kiefer vorhanden sein. Manchmal fehlt es allerdings an ausreichender Knochenmasse, sodass nun eine chirurgische Augmentation, ein Knochenaufbau im Kiefer,  erforderlich ist. Dieser Eingriff stellt ein häufig indiziertes oralchirurgisches Vorgehen dar und sichert in vielen Fällen die lange Haltbarkeit des Implantats.

Gründe für den Eingriff: Wie kommt es überhaupt zu Knochenabbau?

Bei einem gesunden Menschen ist der Kieferknochen in der Regel stark genug, um ein Zahnimplantat zu stützen. Doch nach einem Zahnverlust, im späteren Lebensalter oder bei manchen Zahnkrankheiten baut sich die Knochensubstanz allmählich ab. Zum Beispiel kann Knochenabbau durch Parodontitis verursacht werden. Bei dieser Entzündungserkrankung greifen Bakterien Zahnfleisch und Kieferknochen an, welche sich durch die Infektion zurückbilden.

Ein weiterer Grund für den Knochenabbau ist der Zahnverlust selbst, vor allem wenn er einige Zeit zurückliegt. Durch die Zahnlücke wird die betroffene Region im Kiefer beim Kauen nicht mehr belastet, sodass der Körper die für ihn nun unnötige Versorgung einstellt.

Den Knochen chirurgisch wieder aufbauen

Damit später das Implantat eingesetzt werden kann, wird Eigenknochen oder bioverträgliche Knochenersatzmaterialien in den Knochen eingebracht, welche dort verwachsen und neue Knochensubstanzen bilden. Als Behandlungsmethode stehen hier verschiedene Verfahren zur Verfügung, wie der Sinuslift, Knochenblockaugmentation oder das Bone-Splitting. War dies erfolgreich, kann das Zahnimplantat eingesetzt werden. Durch die tägliche Belastung beim Kauen wird der Knochen wieder stimuliert und bleibt langfristig erhalten.

Die Oralchirurgen - Dr. Klug, Dr. Roers & Partner aus Wiesloch sind Fachzahnärzte für Oralchirurgie und verfügen über fundierte Erfahrung in der der Knochenaugmentation und modernen Implantologie. Im Raum Heidelberg, Mannheim, Sinsheim und Karlsruhe ist das Praxis-Team gerne  für Sie da!