Stückeläckerweg 2a, 69168 Wiesloch
TEL 06222 - 30 464 - 0
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Therapie einer Zahnwurzelentzündung: die Wurzelspitzenresektion

Kariesbakterien können bei einem bereits erkrankten Zahn oder auch durch eine undichte Füllung tief in den Zahn wandern und dort den Zahnnerv entzünden und dann zum Absterben bringen. Dort kann es zu einer starken Entzündung kommen, welche bis in die Wurzelspitze und den Kieferknochen vordringt. Der Zahn kann dann nur noch durch einen oralchirurgischen Eingriff mittels einer Wurzelspitzenresektion gerettet werden, bei dem die Zahnwurzelentzündung dauerhaft beseitigt wird.

Wie entsteht eine Zahnwurzelentzündung?

Eine bakterielle Entzündung beginnt zunächst im Zahnnerv, also dem Nervkanal des Zahnes. Das infizierte Gewebe wird in einer Wurzelbehandlung von innen heraus entfernt. Verbleiben allerdings Bakterien im Zahn, wandert die Entzündung weiter in die Wurzelspitze und breitet sich auf den Kieferknochen aus. Neben Zahnschmerzen können Eiterungen und Abszesse entstehen.

Wann wird eine Wurzelspitzenresektion notwendig?

Eine Wurzelspitzenresektion wird durchgeführt, wenn eine konventionelle Wurzelbehandlung den betroffenen Zahn nicht ausreichend therapieren konnte und eine schwere Entzündung bis in den Kieferknochen vorliegt. In diesem Fall ist die Wurzelspitzenresektion meist die letzte Behandlungsmöglichkeit, um einen Zahn zu erhalten.

Wie läuft die Wurzelspitzenresektion ab?

In einem oralchirurgischen Eingriff wird die Entzündung operativ beseitigt. Der Behandler schiebt das bedeckende Zahnfleisch zur Seite und trägt den Kieferknochen ab. Liegt die betroffene Stelle frei, werden die infizierte Wurzelspitze und das entzündliche Gewebe entfernt. Die verbleibende Zahnwurzel wird desinfiziert und mit einer bakteriendichten Füllung verschlossen. Häufig wird für diesen Verschluss Mineral-Trioxid-Aggregat (kurz: MTA) verwendet. Neben seiner hervorragenden Biokompabilität induziert dieses Material eine Wurzelzementneubildung an der Oberfläche zum Zahnhalteapparat. Dies führt zu einer optimalen Abdichtung des resezierten Wurzelkanals. Der Eingriff kann unter örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt erfolgen.

Da die Wurzelspitzenresektion einen oralchirurgischen Eingriff darstellt, erfordert sie einen spezialisierten Behandler. Patienten sollten sich daher von ihrem Zahnarzt zu einem geeigneten Kiefer- oder Oralchirurgen überweisen lassen. Die Oralchirurgen Dr. Klug, Dr. Roers & Partner sind gerne für Sie da!